Bericht von Sandra Eberts:

Wir waren wieder mal als Besuchsteam in einem Siegener Altenheim unterwegs. Diesmal gingen wir auch zu den bettlägrigen Alten. Die Zeit verging wie im Fluge. Nach 1 1/2 Stunden waren Randi, Mero und Ida "platt".

Es war aber wiedermal für uns sehr bewegend und auch erfreulich zu sehen, wie sich unsere Hunde verhalten haben. Wir hatten wirklich das Gefühl, dass unsere kleine Randi eine alte Dame im Wachkoma "erreicht" hat. Es waren Bruchteile einer Sekunde, aber die Frau reagierte ganz kurz. Dies war ein unbeschreibliches Gefühl!! Ida war  d e r   Hund, der eine Schlaganfallpatientin aus der Abwehrhaltung gegenüber Hundebesuchen herausholte ... denn sie sah aus, wie der weiße Spitz der alten Dame, den sie als Kind durch einen Unfall verloren hatte ... Sie hatte keine Nähe zugelassen ... bis sie an "ihren" Hund dachte und Ida auch unter Tränen schliesslich streichelte. Endlich konnte sie wieder etwas von sich und ihrem Leben erzählen und sich auch dem Pflegepersonal mehr öffnen.

Wir dürfen sogar das Nächste mal wieder zu ihr kommen. Dass machen wir natürlich sehr gerne.

Obwohl es anstrengend war, konnten wir für uns sehr viel an Erfahrung, Freude und Dankbarkeit mitnehmen. Wir besuchten mit unseren Hunden das Alten und Pflegeheim Kursana in Siegen. Es hat uns allen wieder sehr viel Freude gemacht. Diese Begegnungen mit den Heimbewohnern haben ,,etwas zutiefst Menschliches”.

Die Sprache der Augen, die Mimik und Gestik der alten Menschen sprechen Bände. Uns selber geben diese Besuchsstunden sehr viel an Zufriedenheit, Freude , nette Gesprächen und Dankbarkeit.

Anders als bei unserem vorigen Einsatz trafen wir die alten Menschen nicht in einem Stuhlkreis sitzend an, sondern wir besuchten sie auf den jeweiligen Etagen, in eigenen Zimmern, in Aufenthaltsräumen oder Sitzecken.

Als sehr angenehm haben wir es empfunden, dass in diesem Heim auch Aquarien und eine Vogelvoliere standen und die Bewohner sich dort wenigstens immer an diesen kleinen Tieren erfreuen können - das ist bestimmt nicht überall möglich -

Ida fuhr übrigens erstmals mit einem Aufzug ... und zeigte überhaupt keine Unsicherheit. Ich bin mega stolz!!!

Auf manchen Fluren kamen wir garnicht weiter. Da die Dame von der Heimleitung, unsere Hunde draußen schon mit einer Leckerchendose begrüßte, waren Ida , Aaron und Mero sofort motiviert und zeigten sich in jeder Situation von ihrer "Schokoladenseite" (Wie heißt es so schön: Liebe geht durch den Magen"!!!) Heimbewohner und auch Besucher freuten sich sehr über unseren Besuch. Aaron " mußte " sich oft auf den Arm nehmen lassen ... Mero gab "Pfötchen" und "winkte " zum Abschied am "laufenden Band"... und Ida wurde ohne Ende gestreichelt.

Da die Drei wußten, dass es Leckerchen zu verdienen gab,wurden sie es nach über einer Stunde Besuchszeit immer noch nicht leid, manche Kunststückchen zu zeigen. Zum Abschied bekamen wir nicht nur die Aufforderung den Besuch zu wiederholen ... auch das Angebot: "Die Frauchen können gehen und die Hunde bleiben hier!!!" Wir haben uns darauf geeinigt, alle nochmal wieder zu kommen!

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