"Glück kann man nicht kaufen,
Glück wird geboren!" 

 Ein Kind ist: "Es ist eine große Verantwortung sagt der Verstand .
Es ist eine enorme Belastung sagt die Erfahrung.
Es ist das größte Glück sagt die Liebe.
Es ist unser Enkelkind, sagen wir: Einzigartig und kostbar." 

 

 "Gerade wenn eine Frau meint, ihre Arbeit sei getan, wird sie Großmutter."....

 aber...

"Oma sein heißt, die schönsten Seiten des Mutterseins noch einmal zu erleben.."

"Enkel sind ein großes Glück im Leben.
Alles Schwere verschwindet, wenn ihre Lebensfreude uns mitreißt."

 

Wir als Großeltern hoffen, unsere Enkelkinder noch laaange begleiten zu dürfen und ihnen einen Teil unserer Werte von Glauben, Hoffen Lieben(natürlich auch von unserer Tierliebe) vorleben können.

Wir wünschen euch nicht alle möglichen Gaben,
wir wünschen euch nur, was die meisten nicht haben:
Wir wünschen euch Zeit: Zeit euch zu freuen und zu lachen,
und wenn ihr sie nützt, könnt ihr etwas daraus machen.
Wir wünschen euch Zeit für euerTun und euer Denken,
nicht nur für euch selbst, sondern auch zum verschenken.
Wir wünschen euch Zeit, nicht nur zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen!
Wir wünschen euch Zeit, nicht nur zum Vertreiben,
wir wünschen, sie möchte euch übrigbleiben,
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrauen,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr zu schauen.
Wir wünschen euch Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Wir wünschen euch Zeit, neu zu hoffen, zu lieben,
es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.
Wir wünschen euch Zeit, zu euch selbst zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Wir wünschen euch Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Wir wünschen euch Zeit: Zeit haben zum Leben!

 Elli Michler


Unsere Enkelkinder Lara und Leni lernen schon früh, das Zusammenleben mit Tieren.  und auch von ihnen gibt es bestimmt so Manches zu erzählen.

"Viele, die ihr ganzes Leben auf die Liebe verwendeten, können uns weniger über sie sagen als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat."

  Das Zusammenleben - Baby und Hund/Katze

 

Mit der Geburt eines Kindes verändert sich nicht nur die Familienstruktur, auch der Alltag gestalt sich ganz anders und mit der bisherigen Ruhe ist es oft vorbei. Diese Situation bringt auch für den Familienhund große Umstellungen mit sich. Eltern, die wissen, was auf sie zukommt, bereiten sich vor und widmen ihrem Hund die Aufmerksamkeit, die er braucht, um mit der neuen Situation zurechtzukommen. In der Schwangerschaft bleibt zum Beispiel Zeit genug, den Hund mit einem Dummy (sprich Babypuppe) an den Familienzuwachs zu gewöhnen. Bekommt er dabei trotzdem Streicheleinheiten und Lob , kann er zumindest ahnen, dass von dem fremdartigen Wesen keine Gefahr droht.

Ist das Baby geboren, so kann man aus der Klinik auch einmal eine benutzte Windel mitbringen und den Hund daran schnuppern lassen, um ihn an die fremden Gerüche zu gewöhnen so haben wir es jedenfalls gemacht, als unser Enkelkind geboren wurde.

Der Hund empfindet das Kind auf diese Weise als etwas Positives und fühlt sich nicht sozial vernachlässigt. Hunde, die mit der Ankunft des Babys positive Situationen verbinden, können sich gelassener und ohne viel Aufhebens auf das Kind einlassen. Später genießen die Kinder die vierbeinigen Hausgenossen als Bodyguard oder Kuscheltier – solange die Eltern ganz nah dabei sind, ist das Zusammensein mit einem Hund ein echter Gewinn. Und damit beim Kuscheln, Toben und Streicheln keine Berührungsängste aufkommen müssen, sollten Hunde selbstverständlich regelmäßig geimpft, entwurmt und auf Parasiten, wie Flöhe, Zecken und Milben, untersucht werden. Und wo Hundeküsse ein paar Spuren zu viel hinterlassen, helfen Wasser und Seife – ganz normale Hygiene eben. Wenn die Kinder dann ins Krabbelalter kommen, können gefährliche Situationen entstehen, die sich vermeiden lassen. Knabbert beispielsweise ein Hund an seinem Knochen und das Kind krabbelt auf den Hund zu, ignoriert aber sein Knurren, dann kann es passieren, dass der Hund schnappt. Für solche Fälle ist es wichtig, dem Hund einen Rückzugsort zuzuteilen, der für die Kinder tabu ist. Durch Körpersprache und Lautäußerungen signalisieren Hunde, wenn es ihnen zu bunt wird, und da ist die Aufmerksamkeit der Eltern gefragt.

In keiner Situation sollte das Kind mit dem Hund allein gelassen werden, denn unbeholfenes Zerren am Hundefell, auch wenn es noch so spielerisch gemeint ist, kann selbst den geduldigsten Hund aus der Ruhe bringen. 

Für ein harmonisches Miteinander sind klare Regeln ein gutes Mittel, Sicherheit und Respekt herzustellen. Dazu gehört auf jeden Fall, dass ein Hund nicht beim Fressen gestört werden sollte, und vor allem, dass Tiere kein Spielzeug sind. Außerdem sollte man Kindern frühzeitig, klarmachen, dass Hunde auch Schmerzen empfinden können und Lebewesen sind, die Respekt verdienen.

 Eine Schwangerschaft ist also noch lange kein Grund, einen Hund aus der Familie zu verbannen. Im Gegenteil: Schutz und Fürsorge lassen sich teilen, und manchmal bedeutet Fürsorge auch, seinen Schützlingen neue Erfahrungen zu ermöglichen – unter Aufsicht und Anleitung, versteht sich. 

So oder ähnlich händeln wir auch den Umgang mit unseren Hunden und der Enkelin. Sie freuen sich aufeinander, wenn die Kleine zu Besuch kommt, aber nach einer gewissen Zeit müssen die Hunde " Heia" machen, wie Lara es nennt...und die Vierbeiner bekommen ihre Rückzugmöglichkeiten.

Auch darf das Kind nicht ins Hundekörbchen oder unter den Tisch zu den Tieren. Mit ihren nun 18 Monaten hat die Kleine schon viiiiel im Umgang mit den Tieren gelernt ( und umgekehrt)....doch sie bleiben nicht einen Moment unbeobachtet...... 

 "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht was lieben und geliebt werden heißt!"

2013

Nach langer Zeit, möchte ich nochmal einige Aussprüche unserer Mädels zum Besten geben.

Lena geht seit einer Woche in die Schule:

"Oma, die Jungen in der Klasse sind alle durchgeknallt!

"Wie, warum das denn?"

"Ja, die sind noch gecker als  Paula und Elli zusammen."

"Oma, wir kriegen Hühner"

"Oh..nur Hühner oder auch einen Hahn?"

"Nein, nur Hühner.Mama und Papa wollen keine Küken...nur Eier!"

Wir gehen abends mit unseren Hunden oft eine bestimmte Waldstrecke, die wir einfach mal "Rue de Kack" genannt haben.

Leni sollte mal mit gehen, hatte aber überhaupt keine Lust!

Motzig trottete sie mit Ida an der Leine hinter mir her.

"Oma...eigentlich darf hier nur Mama mit Bo her gehen!"

"Ich glaub du spinnst, warum das denn?"

Ja, es heißt doch hier: !Rüde kack!

 

An dieser Stelle mal einige Begebenheiten/ Episoden mit unseren Enkeln und Tieren: Im Herbst 2007 spielten Lara und Ida auf unserer Hundewiese. Wir konnten folgende Bilder knipsen. Könnten die Beiden reden...so, oder ähnlich hätte die Unterhaltung lauten können:

"Guck mal,was ich für dich habe!"
"Nun nimm schon!"

"Lass mich doch erst mal dran riechen!!! 

 "Ich hab gesagt, du sollst das nehmen...ist doch für dich, Idaaaa!"
 "Für dich tu ich doch fast ALLES!!! Also ...Augen zu und durch!!
 Siehste,die hatte Hunger!!!!! "

Igitt...der Faden schmeckte ja zum......"
Anständige Hunde kläffen nicht. Anständige Hunde bellen, wenn sie etwas zu sagen haben".

 Lara ist ein sehr temperamentvolles und aufgewecktes Kleinkind. Ihr Mund steht selten stille und die Hände hat sie auch immer und überall . Bestimmt wird sie öftersmal von ihrem Eltern "ermahnt," mal mehr, ...mal weniger streng. 

 Lara war bei uns und Paula bellte draußen auf dem Balkon. Sie rannte plötzlich raus, stemmte ihre Arme in die Seiten und "brüllte" mit für sie seeehr strenger und lauter Stimme: "Oh, man........PAUUULA!!"

Na, von wem hat sie sich dieses Verhalten wohl abgeschaut???? ( ICH meinte, ich hätte meine Tochter gehört!!!) 

Lara kam zu Besuch und stellte mit einem fragenden Blick fest:... Paula ist nicht da!!( Der Hund war oben in der Wohnung unserer Tochter) . Lara suchte den Labbi mit den Worten "Pauwa?"" Pauwa?" Ich nahm sie auf den Arm und sagte ihr, sie solle mit den Händen an die Decke klopfen und Paula rufen, vielleicht hätte sie Glück und der Hund käme. Gesagt , getan, Lara rief laut "Pauwa"...klopfte unter die Decke..... die Türe ging auf und Paula kam ins Zimmer (Alles Zufall!!!) 

 Einige Tage später trafen wir uns in alle in einem Restaurant. Lara kam rein, sah uns .......und ihre erste Frage: IDAAAAA ?? Unsere Antwort: Die macht heia!!! Kurze Überlegung...dann wollte Lara auf den Arm..... streckte die Arme in die Höhe und rief "Pauwa!!! Pauwa!!!! ( sie kam aber nicht an die Zimmerdecke, die war dort viel höher als bei uns!!!!).....und noch schlimmer.....Pauwa kam nicht????? Lara konnte die Welt nicht mehr verstehen: Das hatte doch neulich noch geklappt!!!???????

Als Lara ein Geschwisterchen erwartete ,stellte ich die "doofe" Frage: " Lara, wo ist denn euer Baby????" Promte Antwort, wie selbstverständlich, mit Blick auf ihre Mutter: "Im Bauch!" "Lara, freust du dich???" Sie antwortet mit Kopf schütteln!!!!!! "Wie, du willst kein Baby"???? Wieder ein energisches Kopfschütteln!!!! "Ja, was willst du denn?????" Lara strahlt und ruft:Idaaa!!!! Zu der Zeit hieß ich auch nicht Oma!!!! Wenn Lara mich sah, strahlte sie und rief :"IDAAAA!!

 Ein größeres Kompliment konnte sie mir nicht machen.... 

 Lara begleitete uns oft auf unserem Spaziergang mit Paula und Ida . Die Kleine hatte Riesenspaß sich vor den Hunden zuverstecken...und Ida "Hopp" auf Baumstämme machen zu lassen.  Gerne gab sie den "Befehl" : SITZ  und sie verteilte dann eine Runde Leckerchen( allerdings im Eifer des Gefechtes oftmals ohne das Sitz abzuwarten. ....und immer mit einem überschwenglichen Lob: "Suuuuper!!! ) Paula und Ida hatten grund auf ihr Rufen zu reagieren: Einfach nur kommen , gucken Leckerchen absahnen und dann auch noch gelobt werden.....KLASSE!

Besonders stolz war sie, dass sie Ida alleine an der "Schlange" halten durfte. 

Zwischendurch warfen wir hin und wieder den Hunden abwechselnd Bällchen. Das wollte Lara nun auch machen.Also rannte sie mit dem Ball ein Stück vor ( leider klappt es mit dem Weitwurf noch nicht wirklich). 

Wir erschwerten die Aufgabe, indem wir die Hunde ins "Platz" legten und sie nach einander auf unser "Hol es" warten sollten!!!!! 
Doch Lara war schneller(und wir mit der Platzbeobachtung unserer Hunde beschäftigt)......als auf einmal " Ich hab `s schon....Braucht ihr nett!!" ein freudig lachendes Kind mit dem heißbegehrten Ball in der Hand auf uns zugelaufen kam!!!! Die Hunde hatten ein gutes Wartetraining im Platz abgeliefert...aber für Lara sah es so aus, als ob sie nicht " durften" und hat den Hunden einen Gefallen tun wollen, in dem sie den Ball zu Paula und Ida brachte!!! 
Übrigens....es gab nach dieser Übung für alle Leckerchen!!!!"

Lara malt und "schreibt" sehr gerne und viel. Als Lara 2 Jahre alt war, musste ich IDA vorschreiben und sie "schrieb und buchstabierte "nach: Das I klappte leserlich !!!!!! ....bei dem D ,von ihr als DI gesprochen, kam sie doch ins "schleudern, wußte nicht mehr weiter und sagte: "Das heißt I... Di.... ot!!!!" Na...lesen und schreiben kann sie nicht( zum Glück, sie ist mit ihren 2 Jahren ja schließlich kein Wunderkind ).....aber sie weiß sich zu helfen!!!!



Lara verabschiedete sich mal von Ida(Paula war nicht mehr da) , indem sie ihre Arme gaaanz fest um Ida`s Hals schlang, ihre Backe an das Fell legte und liebevoll sagte: " Ida, ich hab dich sooo lieb"!!!
Lara, wir ( und Paula und Ida) haben dich auch lieb.

Aufgeregt kam Lara eines Tages zu mir gelaufen: "Oh nein, oh nein, Paulinchen hat Ida gebeißt!!! .....Oma, mußt mal pusten!!! Ich hatte aber gerade keine Zeit/bzw. Lust zu reagieren und sagte nur: "Wohin hat Paula Ida denn überhaupt gebissen?" " In den Finger!!! Schlimm, schlimm!!!"...jammerte die Kleine. "Ach, dass machen Hunde schon mal, die spielen doch nur!" Lara schaute mich ungläubig an, ging zu den Hunden, streichelte Ida über den Kopf und sagte mit sehr liebevoller Stimme:" Oma, will nicht pusten....Lara aber!!!!!" ......... Dann schnappte sie sich ( ohne Vorwarnung)Ida´s rechten Hinterlauf, zog ihn zu ihrem Mund und pustete die "Schmerzen weg"!!

Na, ich weiß nicht: War Paulines Spielattacke schlimmer, oder Lara`s gutgemeinter, doch für den Hund seeehr unverständliche Versuch, die nicht vorhandenen Schmerzen im "Finger" weg zu pusten????



Einige Tage später erzählte Lara ihrer Mutter : "Leute, Leute, Paula hat Ida in die Hose gebeißt!!!"


Am Tag von Lenis`Taufe kam Lara vor der Kirche mit ihren Eltern und Schwester zu uns. Als wir alle gehen wollten,wußte sie, dass sie jetzt in eine große" Burg" mit uns ging und dass viele Leute da sein werden......und sie still und auf einem Stuhl sitzen müsse. Ihre Frage, ob Ida und Paula nun auch mitkommen werden, mußten wir verneinen:" Die bleiben hier und warten auf uns. Die können ja nicht mit." Während dem Gottesdienst verhielt Lara sich "vorbildlich"( auch ihre Schwester war einigermaßen zufrieden).....Als aber der offizielle Teil vorbei und Freunde und Bekannte den Täufling bewundern wollten...wurde Lara ungeduldig:" So, wir müssen nach Hause. Ida und Pauline warten doch auf uns!!!!" Ja, für Lara gehören unsere Hunde eben mit zur Familie...und außerdem:"Gute Freunde läßt man nicht warten":...

 

Lara verabschiedet sich von Paula oft mit einer herzlichen Umarmung und dem Satz: Tschüss, mein Schatz!"
Mittlerweilen geht Lara mit Ida und ihren" Kollegen" öfters mit in Altenheime und macht ihre Sache richtig ,richtig KLASSE!!