2010 - Ein Wunsch wird wahr: Es dürfen nochmal Welpen bei uns/ unserer Tochter einziehen.

Wir danken Alexandra und Hanne für ihr Vertauen und freuen uns sehr auf ein Leben mit Elli und Bo

"Bevor Du urteilen willst, über mich oder mein Leben,
ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freuden.
... und erst DANN kannst Du über mich urteilen!"

Als 10 Jährige bekam ich meinen ersten Hund. Ein Cockerspaniel namens Clou war mein treuer Begleiter und als er nach 14 Jahren starb, war ich zwar unsagbar traurig, doch ich war mir sicher:

"Ich bekomme wieder einen Hund!"

Als unsere Kinder " groß genug" waren, holten wir uns einen kleinen Mischlingshund aus dem Tierheim.

Gleichzeitig wurden in unserer Familie noch zahlreiche Kleintiere gehegt und gepflegt. Mit 12 Jahren mußte Pit eingeschläfert werden und mein Mann und ich waren uns einig:

"Wir wollen nie wieder einen Hund!"

Unsere Töchter waren fast erwachsen und wir wollten einfach nur leben, reisen und keine Verantwortung für andere Lebenwesen mehr übernehmen. Eine geraume Zeit hielten wir uns an unsere Pläne, aber waren wir freier und ungebundener? Haben wir mehr unternommen und fühlten wir uns glücklicher? Nicht Wirklich!!!

Vor ca. 4 Jahren stellte uns unsere erwachseneTochter( sie lebt mit uns im Haus) ihren Plan vor:

"Ich will wieder einen Hund!"

Wir haben wochenlang diskutiert, gestritten, geheult und geschimpft mit dem Ergebnis, dass unsere Tochter sich nicht beirren ließ und wir letztlich doch zustimmten und Paula als Welpen zu uns holten.

Von dem Tag an hingen wir alle mit abgöttischer Liebe an diesem Hund... Aber es kam, wie es kommen mußte: wir bekamen Interesse an einem eigenen Hund, denn Paula würde ja über kurz oder lang mit unserer Tochter ausziehen...und dann??? (sie wohnen übrigens immer noch bei uns im Haus) Durch Zufall sah mein Mann einen Bericht im Fernsehen, in dem die uns unbekannte Hunderasse ELO vorgestellt wurde und schnell stand fest: Wenn noch einen Hund, dann nur eine rauhaarige Kleinelohündin.

Wir informierten uns über diesen Hundetyp, besuchten eine Züchterin und da es zu dieser Zeit keine Elowelpen gab, kamen wir auf Wartelisten. Doch es dauerte nicht allzulang, da schickte uns ein Züchter eine Mail mit dem Bild eines Abgabetieres, das wir sofort haben konnten. Schon am nächsten Tag fuhren wir nach Niedersachsen und holten die 16 Wochen alte "Wila"/ Ida ab.

In all der Freude und Hektik hatte ich erst auf der Heimreise bemerkt, dass das Tier nicht rau, sondern glatthaarig war!!!! Ich war soooo enttäuscht und wollte sogar umkehren und die Kleine wieder abgeben!!!! Für diesen Gedanken schäme ich mich noch heute!!!!!! Ida abgeben----------niemals!!!!!

Wir haben schon Manches im Leben bereut, aber wieder Hunde zu haben....noch nie!!! Daß gerade mein Mann, der niiie wieder einen Hund haben wollte, sich umstimmen ließ und wir Paula bekamen,dass er zufälig die Sendung über Elos gesehen hat, dass wir so schnell noch einen Welpen bekamen, dass die Hunde sich so gut verstehen...das alles ist für mich ein kleines Wunder. Jetzt können wir alle nur sagen:

"Ein Leben ohne Hunde können wir uns nicht mehr vorstellen."

 

"Vielleicht sollten wir manchmal einfach das tun, was uns glücklich macht
und nicht das, was am besten ist.
Vielleicht sollten wir manchmal einfach das tun,
wonach uns ist und nicht das,
was andere von uns erwarten.
Vielleicht sollten wir manchmal einfach das tun,
was unser Gefühl uns sagt und nicht das,
was für die Gefühle der Anderen das Beste ist!"

"Natürlich kann man auch ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht."

Heinz Rühmann

"Ich bat um Stärke, um ihn perfekt zu erziehen.
Ich wurde aber schwach und verwöhnte ihn mit Häppchen.

Ich wollte einen Hund der gehorcht, so daß ich stolz sein könnte.
Ich bekam einen widerspenstigen, der mich demütigte.

Ich wollte Gehorsam, um überlegen zu sein.
Es wurde ein Clown, der mich zum Lachen brachte.

Ich hoffte auf einen Begleiter gegen meine Einsamkeit.
Ich bekam den besten Freund, der mir das Gefühl der Liebe gab.

Ich bekam nichts, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte"

Hunde zu haben heißt:

  • Das schicke Auto bereitwillig zum landwirtschaftlichen Nutzfahrzeug zu degradieren…
  • Die Abendgarderobe auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, damit im Kleiderschrank genügend Platz für Feldhosen und Gummistiefel bleibt…
  • Bereitwillig auch mal den Urlaub sausen zu lassen, weil die letzte Tierarztrechnung locker mit den Kosten einer netten Karibik Kreuzfahrt konkurrieren könnte….
  • Sich den ganzen Tag wie verrückt abzuhetzen, um dann mittags stundenlang in der überfüllten Tierarztpraxis auf die Behandlung oder die alljährliche Impfung zu warten....
  • Auf die schicke Bluse oder das teure Parfüm zu verzichten, weil die Anschaffung eines neuen Geschirrs oder Leine ja eigentlich viel wichtiger ist….
  • Am Sonntag Morgen um 5 Uhr gut gelaunt aus dem Bett zu springen, damit der Vierbeiner den Morgen auf der Wiese unbehelligt von Stechmücken und Zecken genießen kann….
  • Beherzt zum Werkzeugkasten zu greifen wenn die Waschmaschine streikt, weil Hundehaare mal wieder alle Fusselsiebe verstopfen…..
  • Neunzig Prozent der Freizeit dem Geliebten Vierbeiner zu widmen und die Verbleibenden 10 Prozent mit dem Studieren von Fachliteratur zu verbringen…

Es bedeutet aber auch

  • Die Natur auf eine absolut unvergleichliche Weise zu erleben
  • unzählige, wunderschöne Erlebnisse mit dem Partner Hund zu teilen.
  •  Eine ganz besondere Harmonie mit einem Wunderbaren Wesen zu erfahren, die für „Nichthundeleute“ unvorstellbar bleiben wird…"