Es passiert so viel unserem Leben ...dafür soll hier Platz. sein.

"Als Hund eine Katastrophe, aber als Mensch unersetzlich"

(Bundespräsident Rau über seinen Hund )

"Alle Probleme, die wir mit unseren Hunden haben, wurzeln in der Meinung der Hunde, dass nicht wir, sondern sie ,die Anführer unseres Rudels seien."

Mein Mann war ausnahmsweise für`s Mittagessen zuständig. Es gab heiße Fleischwurst (aus einer besonderen Metzgerei. Eine Delikatesse für uns). Die Wurst hatte er in einen Topf mit Wasser gegeben ...  Herd angestellt ... und dann eben mal frische Brötchen noch holen.

Als er nach einigen Minuten wiederkam, traute er seinen Augen nicht: Fritzii, Paula und Ida liessen sich die am Boden liegende Fleischwurst schmecken. Die Katze hatte sie aus dem mittlerweile heißem Wasser gefischt, auf den Boden fallen lassen. Dort warteten schon die Hunde ... Unsere Tiere sind doch ganz schön clever ... und Männe ganz schön sauer.

"Wer seinen Hund anschreit, möchte dadurch nicht seine Stärke beweisen. Vielmehr möchte er seine Schwäche verbergen. Um dies zu erkennen, braucht man allerdings Selbsterkenntnis."

Eines Tages kam meine Freundin auf "eine Tasse Kaffee" vorbei. (... sie brachte, weil es Rosenmontag bei uns so üblich ist, eine große Tüte Berliner Ballen mit) Als wir den Mittagstisch decken wollten, stellte meine Tochter den Brotkorb mit den restlichen "Berlinern" auf der Küchenarbeitsplatte ab.

Der Hausfrauenalltag hatte uns wieder gepackt. Schnelle noch die Betten machen, saugen, wischen, kochen etc. Die Hunde dösten derweilen in ihren Körbchen, die Katze schlief auf dem Stuhl ... Idylle pur!!!! Ich verließ also die Küche ...

Gegen Spätnachmittag bekamen wir "Kaffedurst" ... mmmh ... es waren ja noch Krapfen da ... Nach längerem Suchen entdeckte ich Kuchenkrümmel vor dem Küchenschrank ...

"Wenn ein Hund dir in den Schoß springt, dann weil er dich mag ... wenn es aber eine Katze macht , dann aus dem Grund , weil dein Schoß wärmer ist!".

WER WAR DAS???????

Fritzi schlief in aller Seelenruhe weiter. Paula und Ida verzogen sich unter den Tisch ... Nach kurzer Überlegung wußte ich, was passiert war. Fritz hatte die Berliner Ballen aus dem Korb geholt und "leider" aus Versehen fallen lassen. Paula und Ida hatten wie immer Hunger und waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wir hätten noch laaange suchen können ... das Essen war gegessen!

Die Teamarbeit Hund/Katze hatte BESTENS geklappt!!!!

"Wenn du ihre Zuneigung gewonnen hast, wird eine Katze dein Freund sein....aber niemals dein Sklave!"

An diesem Tag fiel für uns das Kaffetrinken aus ... und die Hunde bekamen ihr Fressen gekürzt. 5 Berliner Ballen mal einfach so "zwischendurch"... das war genug für den heutigen Tag!!!!

Der Hund für's Leben!!!

"Wer einen Hund ins Haus genommen,
der hat den besten Freund gewonnen.
Dass dieses Tier das Beste sei,
erzählt man, und noch allerlei:
Gehorcht aufs Wort und bellt nicht viel,
ist stets bereit zu einem Spiel,
mag Kinder gerne, beißt sie nicht;
fast meint man manchmal, das er spricht.
Bleibt dieser Kerl allein zu Haus,
denkt er sich üble Sachen aus:
Am Montag frißt er heimlich Kuchen,
den wir vergeblich lange suchen:
Am Dienstag sind die Nüsse dran,
die er so sauber knacken kann.
Man sammelt dann auf allen vieren,
die Schalen, die den Teppich zieren.
Am Mittwoch stellte er dann fest,
das Klopapier sich reißen lässt
(ganz abgesehen von Zigaretten,
die uns sonst nur geschadet hätten).
Am Donnerstag platzt mir der Kragen,
denn alles kann man nicht ertragen,
da wird das Untier angefaucht,
das es gleich in die Ecke kraucht.
Hat dieser Kerl doch glatt vergessen,
daß wir auch gern Buletten essen!
Was macht man nur mit diesem Köter?
Vielleicht ´ne Zeitung auf den Pöter?
Er schaut mich an, der Bösewicht,
nein, diesmal schaff´ ich´s wieder nicht!


Auf frischer Tat soll man doch strafen.
Und nicht, wenn er grad süß geschlafen.
Der Hund versteht auch so ganz gut.
Und Tags darauf nichts Böses tut.
Wie`s weitergeht, bleibt jetzt noch offen,
er lernt es noch - wir wollen hoffen."