"In sieben Tagen schuf Gott die Welt,
zwischendrin ein Tier, das bellt.
Der eine sieht es als Vieh,
ein anderer sagt: Es ist ein Genie.
Wieder andere reden nicht rum,
sagen: Er ist dumm.

Andere allerdings meinen,
es soll an die Leinen,
dann gibt es solche,
die können es nicht ertragen,
haben es satt:
So ein Tier gehört nicht in die Stadt .

Nun fragt ihr euch, was ist denn das?
Wer bringt euch Glück,
wer nimmt euch Last?
Wer lässt die Trauer von euch gehn?
Wer lässt die Blinden wieder sehn?
Wer lässt die Einsamen nicht allein?
Wer nimmt den Kranken ihre Pein?

Wer gibt uns soviel Glück -
und erwartet nichts zurück?
Wer macht das Leben für uns rund?
Ihr wisst schon, es ist der HUND."

"Ein treues Herz, ein treuer Blick
das gibt´s noch auf der Welt
denn auch im Schmerz - nicht nur im Glück
ein Wesen zu dir hält
In Freud und Leid, zu jeder Stund´
hält einer treu zu Dir: Dein Hund !
Er dankt für jedes kleine Stück
und blickt Dich an beseelt.
Er spricht zu Dir mit seinem Blick,
da ihm die Sprache fehlt.
Erkenn´ den Wert, bevor´s zu spät,
sei gut zu Deinem Tier
denn wenn Dein Hund einst von Dir geht,
wer hält dann die Treue Dir ?!"

Wenn alle Dich meiden und hassen,
ob mit oder ohne Geduld,
wird einer Dich niemals verlassen
und das ist Dein treuer Hund.

Und würdest Du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt Dir dafür noch die Hand.

Nur Liebe und selbstlose Treue
hat er für Dich immer parat!
Er beweist es Dir täglich aufs neue,
wie unsagbar gern er Dich hat.

Nennst Du einen Hund Dein eigen,
wirst Du nie verlassen sein
und solltest Du vor Einsamkeit schweigen,
denn Du bist doch niemals allein.

Wird einst der Tod Dir erscheinen,
und schlägt Dir die letzte Stund'
wird einer bestimmt um Dich weinen,
und das ist Dein treuer Hund.

Drum schäm' Dich nicht Deiner Tränen,
wenn einmal Dein Hund von Dir geht!
Nur er ist, das will ich erwähnen,
ein Wesen, das stets zu Dir steht.