"Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen."

Zu unserer Familie gehörte auch 12 Jahre ein schwarz weißer Kater. Wir haben ihn im Alter von 6 Wochen beim hiesigen Tierschutzverein abgeholt. Fritzi war ein ganz lieber und anhängliche Kater!!!!!(der seine Familie feste im Griff hatte. Manchmal redete, ja schrie er sogar mit uns... und wir versuchten, ihm fast jeden Willen zu erfüllen....sonst wurden wir nämlich "bestraft!!!")

"Hunde glauben, sie seien Menschen, Katzen glauben, sie seien Gott."

 "Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht mit mir mehr amüsiert als ich mit ihr."

Da wir mitten in einer Kleinstadt leben( ohne große Gärten...aber mit vielbefahrenen Straßen)haben wir für uns entschieden,dass es besser ist. den Kater als reines Wohnungstier zu halten. An einer Flexileine durfte Fritzi unsere kleine Wiese und den Balkon benutzen....und wir hatten den Eindruck, dass es ihm so gefiel denn er hatte ja nie Freilauf kennengelernt, er durfte durch`s ganze Haus laufen und konnte immer bei uns Menschen sein. Alles in der Familie drehte sich um ihn....bis wir ihm im Alter von über 6 Jahren "so einfach "Paula vor die Nase setzten." "Wer einen Hund besitzt, der ihn anhimmelt, sollte auch eine Katze haben, der ihn ignoriert" Katze und Hund hatten vom ersten Moment ihrer Begegnung keine Probleme miteinander und deshab war es auch nicht schlimm für Fritz, dass ein Jahr später auch noch Ida bei uns einzog!!!...

 "Katzen sitzen immer an der falschen Seite der Tür. Läßt man sie raus, wollen sie rein - läßt man sie rein, wollen sie raus"

Am 29.Juni 2006, Fritzi wegen einer Futtermittelallergie in einem gesundheitlich sehr schlechtem Zustand, war der Kater nachts durch ein gekipptes Fenster verschwunden!! Tage(und Nächte-)lang haben wir ihn gesucht... Nachbarn gefragt....vergebens, genau so die Anrufe beim Tierschutzverein, Tierarzt, Tierheim etc.Nach fast 2 Wochen wurde er in der Nähe bei einer Familie gefunden und wir hatten ihn lebend, aber total abgemagert und seehr dreckig wieder!!! "Einen Hund kann man sich halten, aber mit Katzen ist es anders. Die Katze hält sich ihre Leute, denn für sie sind die Menschen nützliche Haustiere. Ein Hund tut uns schön, aber der Katze müssen wir schöntun. Der Hund ist ein Angestellter, die Katze ein freier Mitarbeiter." Die Freude war groß,als Fritzi wieder da war.Ich hab geweint, als ich die Hunde beobachtete,wie sie den Kater sauber leckten und Fritz anfing zu schnurren. Ein unbeschreiblich schöner und friedlicher Anblick.

 "Egal, von welcher Art und Rasse, ob tief er bellt, ob hoch er kläfft, der Hund macht alles auf der Straße - und auf die Straße sein Geschäft. Die Katze ist da etwas feiner: sie hat ihr Klo, auf das sie geht, und wie sie liebt, das sah noch keiner - man hört es höchstens, abends spät. Der Hund dankt stets für jede Strafe, er leckt die Hand, die ihn versehrt. Er ist des Herrchens treuster Sklave - doch meistens ist es umgekehrt."

 Der letzte Gang

 Bin ich dereinst gebrechlich und schwach und quälende Pein
hält ständig mich wach - was Du dann tun mußt - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Daß du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
"Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint
. Es darf nicht sein, daß Dein Herz um mich weint"

Am, 3.6.2008 ist Fritz unser 12 jähriger Kater über die Regenbogenbrücke gegangen. Seit er 6 Wochen alt war, gehörte er zu unserer Familie. Er war ein Wohnungs/ Hauskater ,kein Freigänger also, aber die Runden durch unseren kleinen Garten oder ein Schläfchen auf dem Balkon hat er immer sehr genossen. Fritzi war verschmust, sehr , sehr menschenbezogen, verspielt und verträglich. Niiiiee hat er uns, unsere Enkelkinder oder unsere Hunde auch nur angefaucht oder ernsthaft gekratzt oder gebissen. Er war einfach nur lieb und wollte immer und überall bei uns sein. In den letzten Jahren litt er unter einer Futtermittelallergie und es war gesundheitlich ein ewiges Auf und Ab...aber den Gedanken, dass er mal nicht mehr bei uns wäre, haben wir immer wieder verdrängt und gehofft, dass es Fritz irgendwann wieder besser gehe. Zuletzt wog er nur noch knapp 3kg, schlief den ganzen Tag, spielte nicht mehr,fraß kaum noch sein Futter und wenn er mal wirklich was gefressen hatte, erbrach er es nach Stunden wieder. War er sonst immer gerne dabei und mitten im Geschehen, verzog er sich die letzten Tage, sobald Besuch kam oder die Hunde ihn zum Spielen aufforderten.Wir wollten ihn eigentlich nur der TÄ vorstellen und um Hilfe fragen.......doch sie hatte für uns nur die Wahl zwischen:Blutuntersuchung, damit man weiß, was er außer seiner Futtermittelallergie noch an ernsthafter Erkrankung hat( ob es dann Hilfe für unseren Fritz gab, konnte sie nicht versprechen)....oder aber die Einschläferungsspritze um unseren 12 jährigen Kater zu erlösen. Schweren Herzens haben wir uns für Letzteres entschieden. Für Lara ist Fritz nun im Tierhimmel und kann da immer spielen und schlafen und wir hoffen, egal, wo Fritz jetzt ist, wir haben richtig entschieden und ihm geht es gut!! Neben vielen anderen schrieb uns Birgit aus "unserem" Eloforum( sie hat erst vor ein paar Monaten ihren Hund plötzlich verloren,) diese Zeilen:
"
Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, wissen, wann es Abschied nehmen heißt, nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Wege stehen, was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben."

 Sergio Bambaren

 

Da unsere Kinder immer mit Tieren zusammen waren, konnte unsere Tochter nicht widerstehen und hält in ihrer Familie Meerschweinchen.

 

Im Februar ist ihre Frieda leider über die Regenbogenbrücke gegangen. Erna sollte auf keinen Fall alleine bleiben , darum kamen die Jungtiere Greta und Funny hinzu. Ein normaler Nagerkäfig ist für drei Meerschweinchen zu klein und so wurde ein neues "Haus" ...über zwei Etagen, mit Holzleiter, Röhren, Hängematte, Höhlen, Terrasse etc gebaut.. ....also ein echtes "Meerschweinchenparadies!!! In der Urlaubszeit kommen die drei Nager zu uns. Irgendwie gehören sie auch zu unserem Leben.

Wie Fritz und Paula auf die Meerschweinchen reagieren, nämlich sehr respektvoll und mit ganz vorsichtiger Annäherung..... aber bei Ida ist so ein Urlaubsbesuch immer wieder spannend!!! Im Käfig ist es ok.....aber wehe, die Nager haben Ausgang!!!!

 

 

Nachdem auch Erna plötzlich gestorben war, holte sich die Familie unserer Tochter erstmals ein junges Meerschweinchen aus einem Zoogeschäft.

Das Weibchen heißt Lulu....... und nach 6 Wochen merkten wir, irgendetwas stimmt nicht mit ihr: Sie nahm rasch an Umfang zu, ihre Zitzen schwollen an und nach Belesen in mehreren Büchern und hier im Internet stand fest: Lulu ist schwanger!!!!! Nach dem ersten "entsetzt" sein, folgte bald die Freude auf die bevorstehende Geburt.....Aber wann ?? Abends, es war so eine unheimliche Ruhe im Käfig.... und bei näherem hinsehen konnte man ein, zwei oder ...nochmehr ?? kleine Meeries in dem Häuschen erahnen. Die Geburt geschah ganz problemlos und schnell. Hier sind die Kleinen: 

 

Nun haben wir vier Weibchen und zwei Böckchen!!! An dieser Stelle mal einen interessante Link über diese Nager: www.cavialand.de/index.php

 Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben.

 "Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnden Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im tröstenden Arm. Und wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht: „Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!“ Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann."